Montag, 3. Januar 2022

Eine Inseltour.
Inseltagebuch.
Aufzeichnungen Seite 67.
Aufnahmedatum 10. September 2021.

Am frühen Morgen in der Taverne Paradiso. Der Blick von der Frühstückstaverne in Richtung der drei Tamarisken. An diesem frühen Morgen hatten sich am postkartenblauen Himmel ein paar eindrucksvolle Wolken gebildet.
Am Abend vorher hatte sich eine kleine Gruppe, nennen wir sie eine kleine Reisegesellschaft, in der Café Bar vom Maragas Campingplatz getroffen, um eine Inseltour zu planen. Die Fahrt sollte zuerst Richtung Engares gehen. Vorher wollte die kleine Reisegesellschaft von der Hauptstrasse nach links Richtung Galini abbiegen, durch Galini fahren, um an den Strand von Amitis Beach zu kommen.

Nach der Fahrt zum Strand von Amitis Beach erreichte die kleine Reisegesellschaft Engares. Zu bewundern waren die Bananenbäume an der Hauptstrasse in Engares. Erstellungsdatum: 10.09.2021, NIKON COOLPIX P7800.

Bananenbäume an der Hauptstrasse in Engares. Erstellungsdatum: 10.09.2021, NIKON COOLPIX P7800.
Der Eingang zum Skulpturenpark in Engares.

Die Besichtigung zuerst des kleinen und danach des grossen Wasserspeicher hinter Engares war auf der Inseltour eingeplant. Nach der Besichtigung der Wasserspeicher wollte die kleine Reisegesellschaft zurück nach Engares fahren.

Die kleine Reisegesellschaft hatte auf dem sicheren Seitenstreifen der Hauptstrasse angehalten. Der kleine Wasserspeicher von der Hauptstrasse aus betrachtet. Durch die langanhaltende Trockenzeit, seit Jahresbeginn hatte es nicht geregnet, und durch die Wasserverschwendung der Sommertouristen auf der Insel ist der Wasserspiegel dramatisch abgesunken. Die Uferböschung ist mit einer weissen Schicht bedeckt. Erstellungsdatum: 10.09.2021, NIKON COOLPIX P7800.
Die Bilder sprechen für sich. Tatsächlich kann man hier sagen: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit einer weiteren Aufnahme vom kleinen Wasserspeicher will der Autor und Photograph nichts beschönigen. Eine grosse Wolke am blauen Himmel erzeugte für eine kurze Zeit eine Schattenfläche auf dem kleinen Wasserspeicher. Erstellungsdatum: 10.09.2021, NIKON COOLPIX P7800.
Es reicht nicht zu sagen, der Wasserspiegel ist dramatisch abgesunken. Die Wahrheit ist, der Wasserspeicher ist leer. Das Wasser ist bis auf einen kleinen Rest verschwunden. Die Uferböschung ist mit einer weissen Schicht bedeckt. Erstellungsdatum: 10.09.2021, NIKON COOLPIX P7800.
Die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer, ob sie aus der Richtung von Engares kommen oder aus der Richtung von Apollonas, rauschen an dem Wasserspeicher achtlos vorbei.
Die kleine Reisegesellschaft hatte auf dem sicheren Seitenstreifen neben der Hauptstrasse angehalten und mit vielen Aufnahmen den Zustand des Wasserspeicher dokumentiert.
Auf der rechten Seite des Bildes ist die Hauptstrasse zu sehen, die entweder nach Apollonas oder nach Engares führt. Etwas später fuhr die kleine Reisegesellschaft auf der Hauptstrasse Richtung Apollonas, um den grossen Wasserspeicher zu besichtigen.
So schnell wird sich nichts ändern.
Die kleine Reisegesellschaft hat den kleinen Wasserspeicher verlasssen und fährt nun auf der Hauptstrasse Richtung Apollonas. An dem Hinweisschild Richtung Skeponi, das ist der verlassene Ort in den Bergen, geht es rechts von der Hauptstrasse hoch zum grossen Wasserspeicher. Von der grossen Staumauer aus beobachtet. Der grosse Wasserspeicher oder was noch übriggeblieben ist.
Der grosse Wasserspeicher oder was noch übriggeblieben ist. Die lange Trockenzeit auf der Insel und die Wasserverschwendung durch die Sommertouristen hatten dazu geführt, dass der grosse Wasserspeicher keine Wasserreserven mehr hatte. Was übrigblieb war nur noch eine Wasserpfütze. Da bleibt nur zu hoffen, dass auf der Insel irgendwann eine lange und intensive Regenzeit einsetzt, damit der Wasserspeicher wieder aufgefüllt wird.

Von der grossen Staumauer aus beobachtet.

Von der grossen Staumauer können die Auswirkungen der Trockenheit für das Tal sehr gut beobachtet werden. Das Tal ist zum Aufnahmezeitpunkt bis auf einen kleinen Rest total ausgetrocknet. Das ausgetrocknete Tal erinnert an das Bild von einer lebensfeindlichen Landschaft. Bei starken Regenniederschlägen würde das Tal wieder mit Wasser gefüllt. Wenn in den Wintermonaten und im Frühjahr das Wasser von den Bergen herunterfliesst und mit der grossen Staumauer im Tal aufgefangen wird. Im zurückliegenden Zeitraum sind die Regenniederschläge ausgeblieben. Die Landwirtschaft auf der Insel leidet besonders unter der Trockenheit und dann noch mehr, wenn die Wasserspeicher leer sind und die Wasserversorgung für die Bewässerung der Ackerflächen gefährdet ist.
Das ausgetrocknete Tal erinnert an das Bild einer lebensfeindlichen Landschaft. Rechts im Bild, der schmale helle Streifen, das ist der Weg zum verlassenen Ort Skeponi.
Das ausgetrocknete Tal erinnert an das Bild einer lebensfeindlichen Landschaft.
Das ausgetrocknete Tal erinnert an das Bild einer lebensfeindlichen Landschaft.
Nach der Besichtigung der Wasserspeicher wollte die kleine Reisegesellschaft zurück nach Engares fahren. Der Zustand der Wasserspeicher wurde mit vielen Aufnahmen dokumentiert. Kurz hinter der Taverne Charis, die bei der Ausfahrt aus Engares auf der rechten Seite liegt, kommt auf der linken Seite eine beschilderte Abzweigung von Engares nach Melanes. Von Melanes geht es weiter Richtung Kinidaros. Hinter Kinidaros fährt die kleine Reisegesellschaft bis zu der bekannten Stelle mit dem grossen Feigenbaum, dann Richtung Moni, weiter Richtung Chalki. Ziel der Inseltour soll die Taverne Kalliope sein. Auf der Strasse von Moni Richtung Chalki stehen auf der linken und auf der rechten Strassenseite Hinweisschilder zur Taverne Kalliope. Die Abzweigung zur Taverne Kalliope kann man nicht verfehlen.

Sonntag, 2. Januar 2022

Inseltagebuch.
Aufzeichnungen Seite 66.
Aufnahmedatum 9. September 2021.

Zu dieser Zeit am Vormittag waren die meisten Tische und Stühle auf der Holzterrasse unbesetzt. Der Blick auf den Strand und das Meer war unverstellt. Die wenigen Badegäste waren nicht im Blickwinkel. Wenn keine Inseltour auf dem Programm stand, verbrachte der Autor und Photograph nach dem Frühstück gerne eine längere Zeit auf der Holzterrasse, um das eine oder andere neue Bild mit der Kamera oder dem Smartphone aufzunehmen, um seine Tagebuchaufzeichnungen zu vervollständigen.

Die Kellnerin, die am Vormittag auf der Holzterrasse bediente, brachte dem Autor und Photograph gerne einen Espresso Americano, manchmal auch einen zweiten. Der Espresso Americano verströmte an der frischen Luft auf der Holzterrasse viel zu schnell seinen Duft und vermischte sich für eine kurze Zeit mit dem Geruch vom Meer. Die Farbe vom Espresso Americano, die Sandfarbe vom Strand, das Blaugrün vom Meer und das blasse Himmelblau am Vormittag waren in der Farbpalette wie aufeinander abgestimmt.

Nach dem Frühstück im Paradiso entstanden an diesem Vormittag unter dem grossen Sonnenschutzdach auf der Holzterrasse nur wenige Bilder mit Blick auf den Strand und das Meer.
An diesem Vormittag entstanden auf der Holzterrasse nur wenige Bilder. Die Bilder werden lange in den Erinnerungen haften bleiben. Ein paar Badegäste waren bereits am Strand und tummelten sich im Wasser.
Ein paar Badegäste waren bereits am Strand und im Wasser.
Am Abend gab es in der Café Bar vom Campingplatz eine Besprechung für eine Inseltour am nächsten Tag.

Eine Inseltour. </br>Nach Alyko.</br>Die Hotelruine.</br>Inseltagebuch. </br>Aufzeichnungen Seite 85. </br>Aufnahmedatum 29. September 2021.

In der Hotelruine. Der Autor und Photograph hat die untere Etage verlassen und bahnt sich einen Weg durch Staub und Bauschutt nach draussen ...