Montag, 11. April 2022

Eine Inseltour.
Nach Alyko.
Die Hotelruine.
Inseltagebuch.
Aufzeichnungen Seite 85.
Aufnahmedatum 29. September 2021.

In der Hotelruine. Der Autor und Photograph hat die untere Etage verlassen und bahnt sich einen Weg durch Staub und Bauschutt nach draussen auf das freie Gelände. Als Besucher, Autor und Photograph kann man jederzeit wiederkommen. Über das weitläufige Gelände laufen. Um das grosse Gebäude herumlaufen. In eine andere Etage. In andere grosse Räume. Für die aufmerksame Besucherin, den aufmerksamen Besucher gibt es immer wieder etwas Neues in den grossen Räumen der Hotelruine zu entdecken. Auch den langsamen Verfall alter Graffito.
In einer Nische im Aussenbereich entdeckt. Mit Rasterpunkten und wenigen Farben ein Graffito geschaffen. Als hätte ein Pop Art Künstler wie Roy Lichtenstein die Hotelruine besucht.
Für die aufmerksame Besucherin, den aufmerksamen Besucher gibt es immer wieder etwas Neues in den grossen Räumen der Hotelruine zu entdecken. Mit Rasterpunkten und wenigen Farben hat eine Künstlerin, ein Künstler ein Graffito geschaffen.
Die Frage, wer dieses Graffito geschaffen hat, kann nicht beantwortet werden.
In einem anderen Raum der Hotelruine entdeckt. In manchen Räumen sind die Lichtverhältnisse nicht besonders gut.

Der Autor und Photograph denkt natürlich auch daran, dass diese beeindruckende Farbigkeit auf den grauen Mauern der Hotelruine nur möglich ist, weil eine Künstlerin, ein Künstler, vielleicht auch mit einer Helferin, einem Helfer, eine grosse Tasche, vollgepackt mit vielen Farbspraydosen, in diesen Raum geschleppt hat, um dieses Graffito zu schaffen.

Manchmal ist es sinnvoll, etwas näher an das Graffito heranzugehen, um einen Bildausschnitt zu photographieren.
Für ein anderes Graffito hat der Autor und Photograph das Hochformat gewählt. Das Hochformat kommt selten zum Einsatz.
Für den Bildausschnitt dann wieder das gewohnte Querformat.
In diesem Raum haben sich schon seit vielen Jahren viele Besucherinnen und Besucher auf der grauen Mauer verewigt.
Soviele Namen, soviele Jahreszahlen sind auf der grauen Mauer verewigt.
Nicht nur der Beton zerfällt, wie man deutlich sieht, auch das Graffito wird durch Zerfall mit der Zeit immer weniger. Hier erkennt die aufmerksame Besucherin, der aufmerksame Besucher die Jahreszahl 2016, ungefähr in der unteren Mitte des Graffito.
In einer anderen Nische im Aussenbereich entdeckte der Autor und Photograph dieses Graffito. Hier hat wieder eine Künstlerin, ein Künstler, wir kennen nicht den Namen, irgendwann eine grosse Tasche mit Farbspraydosen zum Entstehungsort geschleppt und sehr viel Farbe auf das graue Mauerwerk gesprüht. Es gibt keine Signatur. Vielleicht sind die beiden Grossbuchstaben die Signatur. Gut, dass die Zahl 21 so deutlich auf das Mauerwerk gesprüht wurde. Dann weiss man wenigstens das Jahr der Entstehung. Das war der erste Versuch das Graffito zu photographieren.
Das war der zweite Versuch das Graffito zu photographieren. Dieses Mal im Hochformat.
Jetzt noch eine Nahaufnahme. Deutlich zu sehen sind in der Nahaufnahme die Sprühränder, wenn Farbsprühdosen benutzt werden.
Zwischendurch möchte der Autor und Photograph auch einen Blick auf die wunderschöne Umgebung der Hotelruine werfen. Dann kann man gut verstehen, warum ausgerechnet an diesem Ort eine grosse Hotelanlage entstehen sollte, die man heute, in der Gegenwart, nur noch als Hotelruine bewundern kann.
In einem der Innenräume der Hotelruine. Ein grossformatiges Graffito. Eine Neuentdeckung. Ein grosser Spalt in der Betondecke lässt helles Tageslicht in den dunklen Raum eindringen. Photographiert bei vorhandenem Licht.
Die Künstlerin, der Künstler oder beide zusammen, haben sich bei der Gestaltung des Graffito grosse Mühe gemacht. Ob es zu dem Graffito eine Geschichte gibt, kann vermutet werden. Das Graffito besteht aus mehreren Einzelbildern. Bei näherer Betrachtung fällt auf, die Farben wurden mit einem Pinsel auf das graue Mauerwerk aufgetragen, weniger mit Farbspraydosen gearbeitet. Das rote Auto von Anna und Jules.
Das rote Auto von Anna und Jules.
Die beiden Namen Anna und Jules.
Die Künstlerin, der Künstler hatte sich bestimmt was dabei gedacht, als das Graffito auf der grauen Mauer in schlichtem Schwarzweiss entstanden ist. Das Graffito mit der Krankenschwester in einem der Räume der Hotelruine.
Leider können wir die Künstlerin, den Künstler nicht fragen, warum das Graffito in schwarzweiss angelegt wurde. Vielleicht vermuten. Die Künstlerin, der Künstler hatte nur schwarze und weisse Farbe mitgenommen.
Nun kommt man nicht jeden Tag an diesen Ort. Es sei denn, der Autor und Photograph ist extrem neugierig und hofft, als Zeuge dabei zu sein, wenn ein neues Graffito in einem der vielen Räume entsteht. Vielleicht wird das schwarzweisse Graffito zu einem späteren Zeitpunkt mit anderen Farben überarbeitet. Warum macht man sich überhaupt solche Gedanken? Wenn der Autor und Photograph diesen Ort nach einem Jahr erneut besucht, kann er vielleicht eine grosse Überraschung erleben. Die Wand mit dem Krankenschwester Graffito ist mit weisser Farbe überrollt, damit ist das Graffito rettungslos verschwunden, und an dieser Stelle ist auf dem weissen Untergrund ein völlig neues Graffito entstanden.
Hier hatte eine Künstlerin, ein Künstler wieder eine grosse Tasche dabei, mit vielen Farbspraydosen. Vielleicht waren auch Farbdosen und Pinsel in der Tasche. Was für eine Schlepperei. Die grosse Tasche musste vom Parkplatz bis zu diesem Raum geschleppt werden, weil in diesem Raum noch eine grosse freie Wand für ein grossflächiges Graffito vorhanden war. Das Graffito hat gut lesbar eine Jahreszahl mit dem Entstehungsort: NAXOS 2020. Etwas tiefer eingetragen, vielleicht ist das die geheimnisvolle Signatur der Künstlerin, des Künstlers, einen griechischen Buchstaben, ein kleines griechisches Pi mit einem kräftigen Punkt.
Genau kann man das später nicht mehr erklären. Ob die Künstlerin, der Künstler entweder Pinsel und Farbe aus Farbdosen oder Farbspraydosen benutzt hat oder beides als Mischtechnik. Das Graffito hat gut lesbar eine Jahreszahl mit dem Entstehungsort: NAXOS 2020. Etwas tiefer eingetragen, vielleicht ist das die geheimnisvolle Signatur der Künstlerin, des Künstlers, einen griechischen Buchstaben, ein kleines griechisches Pi mit einem kräftigen Punkt.
Ganz in der Nähe ist noch ein weiteres Graffito in schwarzweiss zu bewundern.
Zwischendurch ein Blick nach draussen in die eindrucksvolle Umgebung der Hotelruine.
Hier sind viele kleine Bildchen zu einer Bildkomposition, zu einer Collage, auf das graue Mauerwerk geklebt worden.
Beim Gang durch die Räume der Hotelruine muss keine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden. Das schwarzweisse Krankenschwester Graffito aus der Entfernung betrachtet.
Zurück zu dem eindrucksvollen Frauenporträt mit Blick auf die Umgebung, die Bucht und das Meer. Vielleicht sind zum Photographieren die Lichtverhältnisse jetzt besser. Aus der Entfernung betrachtet haben die Besucherinnen und Besucher den Eindruck, das Frauenporträt ist ein Mosaik, zusammengesetzt aus vielen kleinen hellgrauen, dunkelgrauen und schwarzen Steinchen. Die Künstlerin, der Künstler hat die Oberfläche der Betonwand mit unterschiedlichen grauen Farben eingefärbt.
Aus der Entfernung betrachtet sieht das Graffito einem Mosaik täuschend ähnlich. Das eindrucksvolle Frauenporträt in einem anderen Licht photographiert.
Das eindrucksvolle Frauenporträt in einem anderen Licht photographiert.
Das eindrucksvolle Frauenporträt in einem anderen Licht photographiert.
Das eindrucksvolle Frauenporträt in einem anderen Licht photographiert.
Es hat den Anschein, als wäre das Frauenporträt ein Mosaik, zusammengesetzt aus vielen kleinen hellgrauen, dunkelgrauen und schwarzen Steinchen. In der Nahaufnahme erkennt man die vielen kleinen Steinchen in der Betonwand. Die Betonwand ist nur eine Mischung aus Sand, vielen kleinen Steinchen und Zement. Wind und Wetter und starke Regenfälle haben im Laufe der Zeit ordentlich an der Betonwand genagt und Sand und Zement aus der Umgebung der kleinen Steinchen ausgewaschen. Die Künstlerin, der Künstler hat irgendwann die Oberfläche der Betonwand mit den freigelegten kleinen Steinchen mit unterschiedlichen grauen Farben eingefärbt.
Durch den grossen Torbogen hindurch aufgenommen. Dahinter ist die Bucht mit einem grossen Sandstrand. Das eindrucksvolle Frauenporträt in einem anderen Licht photographiert. Die Halsperlenkette nicht vergessen. Welche Frau mit diesem eindrucksvollen Porträt dargestellt wird, das wird wohl ewig ein Rätsel bleiben.

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Eine Inseltour. </br>Nach Alyko.</br>Die Hotelruine.</br>Inseltagebuch. </br>Aufzeichnungen Seite 85. </br>Aufnahmedatum 29. September 2021.

In der Hotelruine. Der Autor und Photograph hat die untere Etage verlassen und bahnt sich einen Weg durch Staub und Bauschutt nach draussen ...